Philips Senseo Kaffeepadmaschine

Geschrieben am 19. Juli 2008 | Abgelegt unter Kaffeepadmaschine

Kaffeemaschinen, die mit Pads befüllt werden, sind auf dem deutschen Markt seit 2001 zu finden und haben mittlerweile so viele Anhänger gefunden, dass mein erster Bericht über Kaffeemaschinen der Senseo von Philips gewidmet werden soll. Senseo Kaffeepadmaschine

Da meine Küche über lediglich einen Kaffeemaschinenstellplatz und –anschluss verfügt, ist es mir schwer möglich, mir jede Kaffeemaschine selber anzuschaffen. Daher greife ich, was Beurteilungen über Handhabbarkeit und Geschmack betrifft, auf die im Internet zahlreich kursierenden Berichte der Eigentümer zurück.

Alle Informationen über die Maschine, die Verwendung und die Pads findet man auf der Senseo-Homepage. Das niederländische Unternehmen Douwe Egberts entwickelte zusammen mit Philips die sagenumwobene Maschine. Douwe Egberts selbst vertreibt seit 1753 Kaffee und Tee, damals noch in einem kleinen familienbetriebenen Laden, und wurde binnen kurzer Zeit zu einem führenden Anbieter von Kaffee und Tee. Mitte des 20. Jahrhunderts begann die Ausweitung auf internationale Märkte wie Frankreich, Belgien, Spanien und Dänemark. Durch den Zusammenschluss mit Sara Lee im Jahr 1978 ist Douwe Egberts mittlerweile der weltweit zweitgrößte Kaffeeröster.
Auch der Elektronikgigant Philips hat seinen Ursprung in den Niederlanden. Gerard Philips eröffnete 1891 ein Elektrogeschäft in Eindhoven. Seitdem gehen zahlreiche elektronische Innovationen, die uns das Leben erleichtern sollen, auf Philips zurück. Und so entwickelten die beiden Unternehmen in Zusammenarbeit die Senseo-Kaffeemaschine, die den Kaffeegenuss revolutionieren sollte.

Was ist denn nun aber das Besondere an der Senseo, dass ihr Kaffee in aller Munde ist und sie aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken ist? Der unschlagbare Vorteil (einer jeden Kaffeepadmaschine) liegt klar auf der Hand. Jede Tasse wird frisch gebrüht, man kommt nie in die Verlegenheit, kalten, abgestandenen Kaffee sich entweder mit verzogenem Gesicht einflößen zu müssen oder ihn mit mitleidvollem Blick wegschütten zu müssen. Und sowohl in Geschmack als auch Handhabbarkeit besticht sie mit Qualität und Simplifizierung.

Die Bedienung ist kinderleicht. Zuallererst sollte man den Wasserbehälter mit frischem Wasser befüllen und es erhitzen. Die Senseo-Entwickler haben die Maschine so konzipiert, dass das Wasser nicht zum Kochen, sondern lediglich auf die für Kaffee perfekte Brühtemperatur von 92 Grad gebracht wird. Nun legt man ein oder zwei Kaffeepads in den Padhalter und startet die Maschine. Ganz wichtig und unbedingt nicht vergessen sollte man natürlich, dass man auch eine (leere) Tasse unter den Düsen platzieren sollte. Die Zubereitungszeit für eine Tasse Kaffee beträgt inklusive Aufwärmen des Wassers rund 2 Minuten. Die Zeit kann man früh zum Beispiel prima fürs Zähneputzen oder vor sich hin starren nutzen. Und für die ganz hektischen, die den Kaffee dann hinterstürzen und aus der Wohnung stürmen: Kein Problem: Das Wunderwerk der Technik schaltet sich selber ab, wenn sie innerhalb einer Stunde nicht noch mal gebraucht wurde. Gut, das kann meine Waschmaschine auch schon.

Das einzige Problem, was ich an dem Gerät bemängeln würde, ist die Beschränkung auf höchstens zwei Tassen Kaffee gleichzeitig. Wobei, damit kann man auch gut anstrengende Verwandtschaftsbesuche verhindern. Oder in die Länge ziehen. Was einem lieber ist.
Die Maschine selber kostet um die 60 Euro bei der Anschaffung und ist in den verschiedensten Farben erhältlich. Die Pads gibt es mittlerweile in den unterschiedlichsten Geschmackrichtungen, mal mit mehr oder weniger Schaum, mild oder kräftig. Auch werden die Pads mittlerweile von verschiedenen Herstellern angeboten, so dass man nicht zwangsläufig auf die recht preisintensiven Originale (10 Stück für ca. 2,50 Euro) zurückgreifen muss. Dennoch schwören die meisten Senseo-Benutzer auf die Originale von Douwe Egberts.

2 Kommentare zu “Philips Senseo Kaffeepadmaschine”

  1. am 29. September 2008 um 10:01 am 1.TeeKaffee schrieb …

    Moin moin,
    Sehr schöner und guter Bericht.
    Habe da eine kleinigkeit. Leider sind die Kaffeepads nicht gerade günstig wenn man das mal auf 1 Kilo Kaffee hochrechnet, sind da sehr schnell mal auf 20-30€ fällig.

    Für Personen die aber nur 1-2 Tassen Kaffee trinken ist das aber eine sehr gute alternative.

  2. am 29. September 2008 um 10:52 pm 2.Koffeintante schrieb …

    Vielen Dank für das Lob! Leider musste ich bis jetzt feststellen, dass die meisten Alternativen zu Kaffeemaschinen oder Vollautomaten, die mit Kaffee in Pulverform klarkommen, der Kaffee pro Tasse teurer ausfällt. Für Vieltrinker sicher nicht zu empfehlen, da hast du schon recht, aber wer seinen Kaffee ab und an mal genießen möchte und ein bisschen Abwechslung braucht, für den ist die Senseo bestimmt geeignet. Und die Maschine selber ist nicht so teuer wie ein Vollautomat.

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